Blaser Kitz-Retter

Mit dem Wildtierschutzprojekt „Blaser Kitz-Retter“ hilft Blaser Jägern und Landwirten beim wirksamen Schutz von Niederwild während der Mahd der Grünlandflächen im Frühsommer. Dazu werden Drohnen mit Wärmebildkameras als Leihgabe an Kreisjägerschaften, Hegeringe und Jäger zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt zweigeteilt: zuerst kommt das Fliegen lernen (mit dem Nachweis als autorisierte Person), dann kommt das Kitze-Retten. In von Blaser organisierten Kitz-Retter-Schulungen werden die Teilnehmer auf ihren Rettungseinsatz vorbereitet. Auf unseren Social Media Kanälen (Instagram und Facebook) und unter dem Hashtag #blaserkitzretter finden Sie Impressionen der Schulungen und der bereits geretteten Kitze.

Die Blaser Kitz-Retter Teams sind über ganz Deutschland verteilt, um so möglichst viele Einsätze fliegen zu können. 

Das Projekt ist Teil der langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie von Blaser. „Verantwortung für die Natur und die darin lebenden Wildtiere zu übernehmen, gehört schon immer zur Jagd dazu“, sagt Wiebke Lüke, Blaser Marketingchefin, „aber zukünftig müssen wir gemeinsam noch mehr tun, um sicherzustellen, dass auch die kommenden Generationen Artenvielfalt und Natur so wie wir erleben können.“ So kann dir Drohne neben der Kitzrettung natürlich auch zum Schutz von weiteren Wildtieren wie Feldhasen, Rebhühnern oder Igeln eingesetzt werden.

Sind Sie auf der Suche nach weiteren Informationen zum Blaser Kitz-Retter Programm? Dann senden Sie uns eine E-Mail an kitzretter(at)blaser.de

5 wichtige Tipps zur Kitz-Rettung

  • Setzten Sie sich rechtzeitig mit den Landwirten in Ihrem Revier auseinander. Richtiges Timing ist hier besonders wichtig.
  • Stellen Sie ein Team zusammen, das gemeinsam vor, während und nach der Kitzrettung zusammenhilft.
  • Wenn Sie ein Kitz finden, fassen Sie es nicht ohne Handschuhe an. Tragen Sie möglichst geruchsneutrale Handschuhe und tragen das Kitz in Gras gebettet aus der Wiese. Optimal ist ein Korb mit Löchern, in dem sie es weit genug aus dem Gefährdungsbereich tragen können.
  • Organisieren Sie ausreichend Kommunikationsmöglichkeiten (Walkie Talkie, andere Funkgeräte), falls kein Handynetz vorhanden ist.
  • Falls Sie keine eigene Drohne zur Verfügung haben, wenden Sie sich an eines der Blaser Kitz-Retter Teams oder kontaktieren Sie benachbarte Jäger, Hegeringe oder Kreisjägerschaften.

 

Tragen Sie mit der Kitzrettung dazu bei, dass wir weiterhin in einer Welt leben, die von Artenvielfalt geprägt ist.
Ihr Blaser Team