Drückjagdsaison in Deutschland

Drück- und Bewegungsjagden haben sich in Deutschland zur effektiven Bejagung von Sauen und anderem Schalenwild durchgesetzt. Wo in kurzer Zeit hohe Strecken zur Erfüllung der Abschusspläne beitragen, kann für den Rest des Jahres weitestgehend Ruhe einkehren und das Wild ungestört seinem natürlichen Lebensrhythmus nachkommen. Gleichzeitig versprechen Drückjagden jagdliche Sternstunden. Von einer Rotte Überläufer, die durch das Herbstlaub des Waldes flüchtet oder dem urigen Keiler, welcher gemächlich vor einigen Hunden durch den tiefen Schnee trollt, träumen wohl viele Jäger, wenn sie an den Herbst oder Winter denken.

Besondere Anforderungen werden dabei nicht nur an die Fertigkeiten des Jägers gestellt. Auch die Wahl der Waffe, der Optik und des restlichen Equipment will wohl durchdacht sein. Schlechtes Wetter, unübersichtliche Situationen und der Schuss auf bewegtes Wild stellen hohe Ansprüche an die Ausrüstung.

 

Das Blaser RD17

Seit Oktober hat sich das RD17 zum ständigen Begleiter auf Drückjagden in ganz Deutschland entwickelt. Als Rotpunktvisier ohne optische Vergrößerungen bietet es für Drückjagden einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Gläsern: Den Überblick! Schießt man mit beiden Augen offen verschwindet das Gehäuse des Glases praktisch aus der optischen Wahrnehmung des Schützen und es bleibt einzig der sehr fein dimmbare Leuchtpunkt über dem Lauf der Waffe. Gerade bei den auf Drückjagden so häufigen schnellen Situationen lässt es sich auf diese Weise schießen wie mit einer Flinte. Auf kurzen Distanzen, Schneisen, oder im dichten Stangenholz ein unglaublicher Gewinn.

Der in zehn Helligkeitsstufen dimmbare Leuchtpunkt lässt sich auf alle Lichtverhältnisse individuell anpassen und ist so fein, dass sich auch Schüsse auf weiter entferntes Wild präzise ins Ziel zu bringen lassen. Regentropfen auf der Linse gehören Dank den dicht schließenden Flipcover längst der Vergangenheit an. Sollte es während der Jagd regnen, bleiben beide Klappen so lange geschlossen, bis sich Wild ankündigt oder in Anblick kommt. Das Öffnen der Klappen geschieht in Bruchteilen einer Sekunde und man kann sich vollends auf den Schuss konzentrieren.

Klein genug für jede Jackentasche. Auf dem Weg zum Stand oder vom Stand zurück zum Auto landet das RD17 entweder im Jagdrucksack oder der Jackentasche. Jeder Jäger kennt das Gefühl, wenn man mit der Waffe oder Glas mal angeeckt ist und Zweifel aufkommen, ob noch alles passt oder doch lieber zunächst auf den Schießstand sollte. Fatal, wenn so etwas zu Beginn einer Jagd passiert. Mit der Blaser Sattelmontage lässt sich das RD17 super schnell und absolut wiederholgenau auf der Waffe montieren und wieder abnehmen.


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Revierrunde

Als Nick Melzer und Patrick Hohenhorst sich vor zehn Jahren zum Jagdscheinkurs anmeldeten, kannten beide einander noch nicht, doch aus der gemeinsamen Liebe zur Jagd und Natur entstand eine Freundschaft, wie man sie wohl nur unter Jägern kennt. Mit Lucas Farwick wurde das Trio im Jahr 2017 perfekt. Seither verwirklichen sich die drei jungen Jäger gemeinsam in verschiedenen Hoch- und Niederwildrevieren im Westen Deutschlands. Aus den gemeinsamen Erlebnissen heraus entstand die Idee diese Momente auch mit anderen Interessierten zu teilen. Auf ihrem Instagram Account „Revierrunde“ haben sich mittlerweile mehr als 450 ansprechende Fotos und Jagdgeschichten angesammelt.

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