Wenn Geschwindigkeit zählt
Seit 2017 führe ich eine Blaser R8 in verschiedenen Kalibern und Ausführungen. Mit der Professional Success im Kaliber .308 hatte ich bereits zahlreiche Drückjagderlebnisse. In diesem Standardkaliber fasst das Magazin vier Patronen plus eine im Lauf, also insgesamt fünf Schuss, was für die Drückjagd eine solide Ausgangsbasis ist.
Derzeit nutze ich die R8 Ultimate im Kaliber 8,5x55 Blaser, das ich als das perfekte Drückjagd-Kaliber für Sauen und Rotwild sehe. In diesem Magnumkaliber habe ich drei Schuss im Magazin plus einen im Lauf, insgesamt also vier. Mit einem Wechselmagazin lässt sich die Kapazität aber leicht erweitern. Was den Schützen zusätzlich schneller macht, ist das Spannen der Waffe. Es gibt keine Dreistellungssicherung, die erst entsichert werden muss. Die R8 lässt sich beim Anschlagen spannen, der Schütze verschwendet keine Zeit. Bei der Nutzung eines Lochschaftes, lassen sich Standardkaliber sogar oft so repetieren, dass der Daumen im Lochschaft bleiben kann und der Kammerstengel nur mit dem Zeigefinder bewegt wird. Tipp: Wird die Standard-Kammergriffkugel gegen eine größere und schwerere ausgetauscht, lässt sich der Verschluss noch einfacher schließen.
Jagderfahrung mit der .308 und Wechselmagazin
Ein besonders prägendes Erlebnis hatte ich auf einer Drückjagd mit der R8 Professional Success im Kaliber .308. Eine Rotte von mehr als 20 Sauen wechselte auf mich zu, und ich konnte in kurzer Folge fünf Stück strecken. Der letzte Schwarzkittel war jedoch leider nur mittig getroffen und lief zunächst weiter. Dank des bereitliegenden Wechselmagazins konnte ich schnell einen sechsten Schuss an- und die Sau sicher zur Strecke bringen. Dadurch, dass das Magazin rechts und links durch mittig platzierte Entriegelungstasten gesichert ist, lässt es sich entnehmen ohne hinzuschauen. Zudem ist es federgelagert, sodass es quasi von alleine herausspringt, wenn es entriegelt wird. Das zeigt, wie wertvoll die zusätzliche Munitionskapazität und die Flexibilität eines Wechselmagazins in solchen Situationen ist. Gerade wenn man einen guten Anlauf hat, kann man so wirklich aus dem Vollen schöpfen.
Rotwild im Feuer mit der 8,5x55 Blaser
Ein weiteres eindrucksvolles Erlebnis hatte ich mit der R8 Ultimate, auch im Kaliber 8,5x55 Blaser. Auf einer Drückjagd kamen vier Stück Rotwild auf mich zu, und ich konnte genau vier Schuss abgeben, für jedes Stück einen. Alle lagen nach wenigen Metern. Wären noch weitere Stücke gekommen, hätte ich nachladen oder mein Reserve-Magazin nutzen können. Hier zeigt sich erneut, wie sinnvoll es ist, ein zweites Magazin mitzuführen, um im Ernstfall jederzeit nachladen zu können. Natürlich kann man die Waffe auch ohne Entnehmen des Magazins erneut laden. Besonders praktisch ist dabei die Modularität der R8: Mit passenden Magazin-Einsätzen kann man Magazine sowohl für Magnum- als auch für Standardkaliber nutzen. So kann man etwa ein Magazin für eine .308 und eines für die 8,5x55 Blaser mit einem Einsatz so anpassen, dass sie wechselseitig nutzbar sind.
Fazit
Die Blaser R8 beweist sich nicht nur als extrem schneller und zuverlässiger Geradezugrepetierer, sondern auch als enorm flexible und individuell anpassbare Waffe. Durch die Möglichkeit, im Handumdrehen Magazine zu wechseln und die Waffe auf verschiedene Kaliber und Jagdsituationen anzupassen, ist man auf der Drückjagd immer bestens gerüstet.
Schnelles Repetieren und Nachladen zählen bei der Drückjagd mehr als auf jeder anderen Jagd, weiß Eike Mross.
Der Bockdrilling BD 14 punktet mit Tradition und Technologie.
Die 8,5x55 Blaser ist für fast jede Jagdsituation geeignet, findet Jens Kjær Knudsen.